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| 1.2010 - Poesie aus der Schweiz // 2.2010 - Kinder können dichten // 3.2010 - Made in Austria // 4.2010 - Lebt und arbeitet in München | |
23. 3. 2010: Poesie aus der Schweiz Drei Schweizer Dichterinnen lesen und performen ihre Texte, mit anschließendem Publikumsgespräch Im März 2010 präsentiert Schamrock, der Salon der Dichterinnen, drei Poetinnen dreier Generationen aus der Schweiz, die in unterschiedlichen Kantonen und Sprachräumen leben und arbeiten. Tania Kummer (*1976) aus Zürich, Heike Fiedler (*1963) aus Genf sowie Leta Semadeni (*1944) aus Zuoz schreiben und performen in mehreren Sprachen, u. a. rätoromanisch / französisch / schwyzerdütsch und hinterfragen die Situation von Lyrikerinnen in der Schweiz. Als Performerinnen, Schriftstellerinnen und Lehrerinnen spüren sie den Unterschieden oder Ähnlichkeiten ihrer beruflichen Laufbahnen nach. In ihren Gedichten stehen Sprachreichtum, Sprachleidenschaft und Sprachspiel im Vordergrund. Gleichzeitig gründen sie sich auf ein radikales weibliches und poetisches Selbstbewusstsein:»halte dich | an den hüften fest | noch liege ich | auf der lauer« »ich | brauche euren | scanner nicht | um | mir in die iris | zu sehn« »Den Kummer hab´ ich | ihnen verboten im Nu | wurden die Köpfe | mir anvertraut« __________Presse_________________________________________________________________________ ![]() ![]() ![]() |
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| 25. 7. 2010: Kinder können dichten | |
| Drei Frauen lesen Lyrik und erklären, wie aus kleinen Menschen große Dichter werden Schamrock, der Salon der Dichterinnen, präsentiert drei engagierte Autorinnen, die Kindern und Jugendlichen zwischen 5 und 18 die Kunst des Schreibens vermitteln. Lydia Daher (Augsburg), Andrea Heuser (München) sowie Jugendbuchpreisträgerin Anja Tuckermann (Berlin) stellen eigene Gedichte vor und geben Einblicke in ihre Methoden bei Lyrikwerkstätten an Schulen: Wie ermutigt man Kinder, aus ihrer Erlebniswelt Verse zu formen? Hierzu nutzen die Autorinnen alle Erfahrungen, die sie beim Schreiben von Songs und Kinderopern oder beim Verfassen von Lyrik und Jugendromanen gesammelt haben. In jedem Kind steckt ein Dichter: »Zuhause ist Mama. | Wir haben einen Kaktus. | Einen Kaktus kann man | nicht streicheln. Man kann | auch nicht mit ihm kuscheln. | Aber ich sage ihm Gute Nacht. | Er wächst jeden Tag einen Meter. | Er ist schon an die Wand gewachsen. | Er wächst aus dem Fenster raus. | Wenn ich in die Schule geh, | dann guckt er mir hinterher.« Paulina, 7 Jahre __________Presse_____________________________________________________________________________ |
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| 24. 10. 2010: Made in Austria | |
| Vier Lyrikerinnen lesen und diskutieren über Leben und Widerstand in Wien Schamrock, der Salon der Dichterinnen, präsentiert vier österreichische Poetinnen ![]() Anna Guentcheva, Traude Korosa, Carina Nekolny und Judith Pfeifer hat es aus unterschiedlichen Regionen Österreichs und Osteuropas nach Wien verschlagen. Poesie, Punk und Politik bilden Eckpunkte ihres Lebens und ihrer Arbeit. Als Philologinnen, Politologinnen und Autorinnen untersuchen sie die weiblichen Komponenten der Sprache und legen manipulative Sprachstrukturen radikal offen. »Wo ist der Grund der uns einigt? | Aus verschiedenen Orten | Tauchen wir ein | und uns geht die Luft aus | und der Schmerz geht aus | und ein« »in den Pfründen der | Träume tummeln sich | die Ewigkeiten« »Poesie muss stechen | Poesie kann zurückfeuern | Ein Stich für Mama | Ein Stich für Papa« »midn oasch ins gsichd, dass da | d’lufd wegbleibd, schazzi« __________Presse____________________________________________________________________________ |
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| 12. 2010: Lebt und arbeitet in München | |
Vier Autorinnen lesen und diskutieren über Verortung, Inspiration und Alltag in Europas größter Verlagsstadt ![]() Drei Poetinnen (Birgit Müller-Wieland musste krankheitsbedingt absagen) lesen aus neuen Texten und sprechen über ihr Leben und Schreiben im Millionendorf: Birgit Müller-Wieland, Barbara Seeberg, Sarah Ines und Tamara Ralis haben die Lyrik aus unterschiedlichen Positionen heraus zu ihrer Profession und Leidenschaft gemacht. Schreiben als Selbstausdruck, Beruf und Berufung. Als Autorinnen, Verlegerinnen, bildende Künstlerinnen, Librettistinnen und Werbetexterinnen haben sie die Landeshauptstadt zu ihrem Lebens- und Arbeitsschwerpunkt gewählt: »Auf diesem Hügel überseh ich meine neue Welt! | Das Kind hüpft vor, es macht sich lustig« »und Flugfische schwimmen | durchs Blauzeug nach Osten | einfach so« »zwischen zeilen | wandert wortgestöhn | durch lachflüsse« »In der Weite pulsiert etwas, erscheint, schwindet - | besteht nur aus Raum« __________Presse____________________________________________________________________________ ![]() ![]() ![]() ![]() ‚![]() |
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Als Performerinnen, Schriftstellerinnen und Lehrerinnen spüren sie den Unterschieden oder Ähnlichkeiten ihrer beruflichen Laufbahnen nach. In ihren Gedichten stehen Sprachreichtum, Sprachleidenschaft und Sprachspiel im Vordergrund. Gleichzeitig gründen sie sich auf ein radikales weibliches und poetisches Selbstbewusstsein:









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