SA 20.10. 19 UHR

Lesung und Gespräch mit Rachel Salamander

Ruth Klüger

Jahrgang 1931, stammt aus einer Wiener jűdischen Familie.

Sie wurde mit ihrer Mutter deportiert, űberlebte mehrere KZs und wanderte 1947 nach den USA aus, wo sie Anglistik und Germanistik studierte und an mehreren Universitäten deutsche Sprache und Literatur unterrichtete. 

Sie ist vor allem bekannt durch ihre Autobiografie "weiter leben. Eine Jugend" (Gőttingen 1992), die auch vielfach űbersetzt wurde.  Des Weiteren veröffentlichte sie: "Frauen lesen anders. Essays","„Katastrophen. Űber deutsche Literatur", "Gemalte Fensterscheiben. Űber Lyrik", "Gelesene Wirklichkeit.  Fakten und Fiktionen in der Literatur", "unterwegs verloren.  Erinnerungen", "Was Frauen schreiben" u.a.m.

Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Lessingpreis und das deutsche Bundesverdienstkreuz erster Klasse.
Es heißt:
Im Hause des Henkers
sprich nicht
vom Strick.
Ich weiß -
und sprech auf Schritten und Tritten
vom Henken.
Gegen die guten Sitten
verstößt das Gedenken.
(...)

Rachel Salamander

geboren 1949 in einem Displaced Persons Camp für Überlebendedes Holocausts in Deggendorf. Gründerin und Leiterin der „Literaturhandlung“ in München, eine auf jüdische Literatur und Judaica spezialisierte Buchhandlung.
Rachel Salamander ist Literatur-wissenschaftlerin undHerausgeberin der Literaturbeilage der Tageszeitung Die Welt.
www.literaturhandlung.de